Unsere Dienstleistungen

WELLNESS & REHA

 

EINES UNSERER ERFOLGREICHSTEN REZEPTE

Man nehme als Apetithappen eine Portion Wassergymnastik vor dem Frühstück gefolgt von einem Vortrag, als Hauptgericht eine Wanderung durch die Natur, wähle aus dem reichhaltigen Dessertbuffet eine Portion Progressive Muskelentspannung, Tai Chi oder QiGong, würze das Ganze mit einer Prise frischer Luft, einer Messerspitze guter Laune und garniere es mit etwas Geselligkeit – so erhalten Sie ein Erholungsmenu: im Ganzen bekömmlich und belebend.

 

ZUM BEGRIFF "WELLNESS"

Der Begriff "Wellness" kommt aus dem amerikanischen und geht auf den Ausdruck "Well" zurück, dieser läßt sich übersetzen mit: "Brunnen, Quelle, gut, wohl, gesund".

In Amerika ist "Wellness" ein Begriff, der auf Basis der verhaltenstherapeutischen Theorie alle Methoden, Modelle, Erkenntnisse und Maßnahmen zusammenfaßt, die auf aktive, eigenverantwortliche Verbesserungen des Wohlbefindens und der Gesundheit abzielen. Grundlage ist das ganzheitliche Modell von Gesundheit, in dem Körper, Geist und Seele als maßgebliche, interaktive Faktoren gleichwertig berücksichtigt und angesprochen werden.
Anwendung finden verhaltenstherapeutische Ansätze, Bewegungs- und Körpererfahrungsmethoden (u.a. Feldenkrais, Yoga etc.), Ernährungstheorien und insbesondere Verfahren zur Streßreduktion und Entspannungsmethoden.

Grundannahme für das Konzept "Wellness" ist, daß Menschen ihre gesundheitliche Situation durch den Einsatz förderlicher Verhaltensweisen und Einstellungen effektiv und positiv beeinflussen können.
Für die Wellness-Seminare ergibt sich hieraus die Zielsetzung, den TeilnehmerInnen diese Zusammenhänge aufzuzeigen und gleichzeitig Methoden und Anregungen zur Umsetzung zu vermitteln und sie bei Entscheidungen zur Verhaltensänderung zu unterstützen.



AUSGANGSSITUATION

Insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen erleben ihren psychischen und physischen Zustand häufig nur in Abhängigkeit von Medikamenten und technischen Geräten. Dadurch geht das Gefühl, selbst Einfluß nehmen zu können, die Situation beeinflussen zu können u.U. vollständig verloren. Die Betroffenen erleben sich mit ihrer Krankheit in völliger Abhängigkeit von den Bedingungen der Umwelt.

Die Möglichkeiten zur aktiven Auseinandersetzung mit der eigenen Befindlichkeit, anstelle von passivem Ertragen der Situation, sind häufig nicht bekannt.
Insbesondere Streß und dessen schädliche Auswirkungen auf psychische und physische Prozesse können die Betroffenen selbst aktiv beeinflussen. Die Erkrankung selbst kann zwar nicht beseitigt werden, verändert werden können aber deren Auswirkungen auf den Alltag und die Auswirkungen des Alltagsverhaltens auf die Symptome der Krankheit.

Der Ausgangspunkt für die Konzeptionierung der Wellness Seminare ist ein ganzheitliches Modell, das auf folgende Zusammenhänge aufbaut:

Zwischen Gedanken, Körper und Außenwelt besteht eine komplizierte Wechselwirkung. Eine Vielzahl von Faktoren bestimmen das Wohlbefinden und die Gesundheit. Dazu gehören u.a. Erbanlagen, Meßdaten wie z.B. Cholesterinwerte etc., Lebensform und Lebensgewohnheiten, emotionaler Zustand, soziales Netzwerk und Umfeld usw. Innerhalb dieses Systems ist es grundsätzlich möglich, die Gesundheit durch positive Veränderungen im biologischen, physiologischen, psychologischen und/oder sozialen Bereich zu fördern.
So sind die eigenen Überzeugungen von erheblichem Einfluß auf (u.a.) das persönliche Wohlbefinden. Körperliche Symptome beeinflussen aktiv Gefühle, Gedanken und Verhalten, umgekehrt wirken diese sich auf körperliche Symptome aus. Erkrankungen müssen also immer im Kontext der Wechselwirkung zwischen sozialer Umwelt, emotionaler Verfassung sowie Einstellungen und Verhaltensweisen betrachtet werden.

Alle psychischen und emotionalen Reaktionen haben unmittelbare physiologische Auswirkungen, so daß, auch bei chronischen Erkrankungen besonders im psychischen und emotionalen Bereich erhebliche Einflußnahmen auf die Verfassung, möglich sind.
Im gängigen Sprachgebrauch übliche Redewendungen wie „Es schlägt mir auf den Magen” oder „Es schnürt mir die Kehle zu” usw., ebenso wie Erröten oder Schweißausbrüche (physische Reaktion) bei heftigen Emotionen, weisen auf diese Zusammenhänge hin.

Ziel der Wellness-Seminare ist, den TeilnehmerInnen die Möglichkeit zu geben, ihre Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf ihre Gesundheit kennenzulernen und zu reflektieren. Sie sollen sensibilisiert werden zum liebevollen und verantwortlichen Umgang mit sich selbst.
Dazu sollen sie die Zusammenhänge zwischen körperlichen, geistigen und emotionalen Befindlichkeiten erkennen und zur Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens einsetzen lernen. Eigene Strategien im Umgang mit Streß und Krankheit können analysiert und ggf. modifiziert werden.
Das Kennenlernen von Verfahren zur Reduktion von Streß und Ängsten und den damit verbundenen Symptomen sollen den TeilnehmerInnen ermöglichen, aktiv, eigenverantwortlich und verbessernd einzuwirken.

Das Seminar soll Anregungen geben und die Motivation erhöhen, auch im Alltag Strategien zur Verbesserung der persönlichen Situation zu finden.

 


ZUM AUFBAU

In den Seminaren werden verschiedene Methoden und Techniken eingesetzt:

Gespräche

Die TeilnehmerInnen erhalten hier die Möglichkeit, sich mit anderen über ihre Gesundheit, Verhaltensweisen und Einstellungen auszutauschen. Ziel ist hierbei das Kennenlernen der eigenen
Strategien im Umgang mit Streß und Erkrankung sowie die Relativierung der eigenen Wahrnehmungen im Austausch mit ande-ren Betroffenen. Die Gespräche mit anderen Betroffenen lassen alle Teilnehme-rInnen voneinander profitieren und bietet häufig interessante Anregungen und das Gefühl der Akzeptanz durch Menschen mit vergleichbaren Erfahrungen. Alle Übungen und Erfahrungen während des Seminars werden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluß besprochen.

Bewegung/Entspannung

Es werden Bewegungsübungen und -spiele durchgeführt, die den TeilnehmerInnen Freude und Wohlbefinden durch und mit dem eigenen Körper vermitteln. Durch die Bewegung können neue positive Erfahrungen mit sich selbst gemacht werden.

Der Schwerpunkt liegt zum einen auf der Bewegung als Hilfsmittel im Gruppenprozeß, z.B. Kennenlernspiele, wobei dies einen direkteren Zugang zueinander erlaubt als kognitiv orientierte Vorgehensweisen. Zum anderen wird Bewegung zur Aktivierung und zur Verbesserung der Körperwahrnehmung eingesetzt.
Im Kennenlernen verschiedener "Bewegungsmöglichkeiten" sollen die TeilnehmerInnen einen positiveren Bezug zu ihrem Körper entwickeln und gegebenenfalls auch motiviert werden, sich im Alltag an "sportliche" Freizeitgestaltung heranzuwagen. Durch die Erfahrung einer gesteigerten (positiven) Eigenwahrnehmung kann hier das Selbstwertgefühl verbessert werden.

Im Bereich Entspannung können die TeilnehmerInnen verschiedene Methoden kennenlernen und ausprobieren, die teilweise ohne weitere Anleitung anwendbar sind oder in entsprechenden Gruppen erlernt werden können. Entspannungsübungen wirken sich bei regelmäßiger Anwendung physisch und psychisch stabilisierend und regulierend aus und können auch in Kombination mit autosuggestiven Techniken zur Verhaltensänderung eingesetzt werden.

Die TeilnehmerInnen lernen, Entspannungstechniken zum Erreichen der individuellen Ziele anzuwenden.

Angewandte Methoden/Techniken:

• Bewegung zu Musik
• Spiele (z.B. mit Luftballons)
• Bewegungserfahrung, Körpersprache
• Übungen nach Feldenkrais
• Spaziergänge, Sinnesspaziergänge
• Dehnübungen
• meditative Bewegungsformen (z.B. Tai Chi, Yoga)
• gymnastische Übungen
• schwimmen
• progressive Muskelentspannung
• autogenes Training
• Bodyscan
• Phantasiereisen
• Imaginationsübungen
• Igelball- oder Klopfmassage
• Selbst- und Partnermassage
• Sauna/Dampfbad

Kreatives Gestalten

Die TeilnehmerInnen sollen eigene kreative Möglichkeiten kennenlernen und anwenden. Nicht der Leistungsgedanke steht im Vordergrund, sondern die Freude am Gestalten.

In Verbindung mit meditativen Verfahren können die Teilnehmer auf der nichtsprachlichen Ebene aktiviert werden und einen intensiven Zugang zu ihren inneren Anteilen, insbesondere ihren Fähigkeiten, erhalten. Das Erlebnis, etwas zu "schaffen", kreativ tätig zu sein, vermittelt Selbstbewußtsein und macht neue Erfahrungen möglich.

Angewandte Methoden/Techniken:

• meditatives Malen
• gestalten mit Ton (bzw. alternativem Material)
• Collagen (aus selbstgesammelten Naturmaterialien, Stoff, Papier, Farbe etc.)

Die kreativen Techniken werden methodisch in Verbindung mit den jeweiligen Themen eingesetzt.

 


ZUM ABLAUF

Beispielhaft anhand einer Wochenendveranstaltung

 

Samstag

09.00 bis 10.00 Uhr Stehkaffee: Anmeldung/Entrichtung des Teilnehmerbeitrags

10.00 bis 11.00 Uhr Plenum: Begrüßung - Einstieg ins Thema - Einstiegsmeditation

11.00 bis 12.30 Uhr Kleingruppeneinheit I

12.30 bis 14.00 Uhr Mittagessen und Pause

14.00 bis 16.00 Uhr Kleingruppeneinheit II

16.00 bis 16.30 Uhr Kaffeepause

16.30 bis 19.00 Uhr Wahlgruppen
TeilnehmerInnen können diese Zeit frei gestalten, z.B. Sauna, Schwimmbad, Spaziergang, Gymnastik, Spielen etc.

Ab 19.00 Abendessen und geselliges Beisammensein

 

Sonntag

Ab 07.30Uhr Frühstück

09.00 bis 12.00 Uhr Kleingruppeneinheit III

12.00 bis 12.30 Uhr Räumen der Zimmer

12.30 bis 13.00 Uhr Plenum: Verabschiedung

13.00 bis 14.00 Uhr Mittagessen/Abreise

Aktuelles
Alle News anzeigen