News und Aktuelle Infos zum Thema Verbandsmitteilungen.

„Selbstbestimmung und Fürsorge“

Neue Patientenvorsorge veröffentlicht

26. Januar 2011

Eine neue Patientenvorsorge ist heute in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Die Handreichung und das Formular treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 war eine Neukonzeption nötig geworden. Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet.

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GKV-Finanzierungsgesetz und Sicherstellung der Dialyseversorgung

Am Freitag wurde das Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (kurz: GKV-Finanzierungsgesetz – GKV-FinG) im Deutschen Bundestag durch die Mehrheit der Regierungsfraktionen verabschiedet.

Im Referentenentwurf des BMG vom 25. August 2010 war ein geplanter § 87 d) Abs. 4 SGB V beinhaltet, der die Kosten in bestimmten Bereichen der Versorgung, u.a. auch in der Dialyse, begrenzen sollte. In diesem Paragraphen hat der Gesetzgeber vorgeschlagen, dass bei Erreichen einer bestimmten Kostensumme im Jahr für die gesetzliche Krankenversicherung, die Ausgaben für den Bereich gedeckelt werden. Ab diesem Zeitpunkt wäre es möglich gewesen, dass die Dialyse nicht mehr durchgeführt hätte werden können oder nur zu einem verbilligten Preis, der für eine qualitativ gute Behandlung nicht ausreichen würde. Wir sind umgehend aktiv geworden.

Nach umfangreichen Kontakten mit verantwortlichen Politikern, Stellungnahmen, Gesprächen und vielen weiteren Aktivitäten, konnte diese bedrohliche Situation geklärt werden. Unser Bundesverband wurde zu der entscheidenden Sitzung des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag geladen und unser Vorsitzender Peter Gilmer konnte persönlich vor den Abgeordneten unser Anliegen vermitteln.

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Patientenseminar


Im Rahmen der diesjährigen DTG Konferenz (Deutsche Transplantationsgesellschaft) veranstalten die Nieren Selbsthilfe Hamburg e.V., der Bundesverband der Organtransplantierten e.V.  und die Lebertransplantierte e.V. gemeinsam ihr 6. Patientenseminar. Es findet in den Räumlichkeiten der DTG Konferenz im CCH Hamburg am Samstag, den 9. Oktober 2010  von 12.30 bis ca. 16.30 Uhr statt. Bitte entnehmen Sie dem Flyer alle weiteren Einzelheiten.
Download Flyer

Gern begrüßen wir Sie bei dem kostenfreien Seminar.
Eine Anmeldung ist (bei einer der im Flyer genannten Adressen) erforderlich.
Weitere Informationen zu der DTG Konferenz finden Sie unter dem Link:
http://www.dtg2010.de/default2010.asp?mid=1&iid=17

Nieren Selbsthilfe Hamburg e.V.


Wenn Rheuma an die Nieren geht: UKM-Patiententag am 2. Oktober

UKM-Rheumatologen und -Nephrologen bieten umfassende Behandlung für Betroffene

Freuen sich auf den Austausch mit Patienten beim Informationstag am 2. Oktober: Die UKM-Experten Priv.-Doz. Dr. Peter Willeke, Prof. Dr. Heidemarie Becker, Prof. Dr. Annett Jacobi und Prof. Dr. Roland Schäfer

Freuen sich auf den Austausch mit Patienten beim Informationstag am 2. Oktober: Die UKM-Experten Priv.-Doz. Dr. Peter Willeke, Prof. Dr. Heidemarie Becker, Prof. Dr. Annett Jacobi und Prof. Dr. Roland Schäfer

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Referentenentwurf des GKV-Finanzierungsgesetzes; Zukunft der ambulanten Dialysebehandlung

Mit größter Sorge verfolgt die Selbsthilfeorganisation der nierenkranken Menschen in Deutschland (Bundesverband Niere e.V. / BN e.V.) die neuerliche rechtliche Entwicklung im Gesundheitswesen. Der zurzeit vorliegende Referentenentwurf des BMG vom 25. August 2010 und insbesondere der dabei neu geplante § 87 d) Abs. 4 SGB V gibt Anlass zu grundlegenden Befürchtungen und kann so von Seiten der Patienten nicht akzeptiert werden.

Danach ist zur Steuerung der Kostensteigerungen im öffentlichen Gesundheitswesen vorgegeben, dass ab 2011 - mit wenigen Ausnahmen – sämtliche Leistungen, in ihrem weiteren Wachstum beschränkt werden sollen.

Die lebensnotwendige Behandlung bei chronischer Niereninsuffizienz mit den Ersatztherapien Peritonealdialyse, Hämodialyse und Nierentransplantation darf nicht eingeschränkt bzw. budgetiert werden, denn am Ende geht es um das Leben der Patienten in Deutschland.

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Meinen Nieren zuliebe-Radtour am 15. August 2010 – ein großer Erfolg!

Ein wichtiges Anliegen der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, der Deutschen Nierenstiftung und dem Bundesverband Niere e.V. ist es, das Präventionsbewusstsein für Nierenerkrankungen in der Bevölkerung zu schärfen. Die „Meinen Nieren zuliebe“-Aktion, die Mitte August in Hamburg stattfand, leistete dazu einen wertvollen Beitrag. Am 15. August startete ein „Meinen Nieren zuliebe“-Team bestehend aus 30 Dialysepatienten, Transplantierten, Ärzten, Pflegern und Schwestern beim Jedermann-Rennen der "Vattenfall Cyclassics" in Hamburg und warb in strahlend blauen Trikots pro CKD-Prävention und Organspende. Alle Radler kamen glücklich und erfolgreich ins Ziel – und besonders die Betroffenen unter ihnen zeigten, dass die Dialyse oder Transplantation nicht das Ende der Aktivität und Lebensqualität darstellen muss. Der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, Prof. Dr. Jan Galle, dankte den Teilnehmern für ihr außerordentliches Engagement und ehrte die Radler bei der teameigenen Siegerehrung.

meinen nieren zuliebe

Begleitend zur Radrennaktion des „Meinen Nieren zuliebe“-Teams, das die Aufmerksamkeit vieler auf das Thema Niere lenkte, konnten sich die Zuschauer und Passanten vom 13.-15. August in einem Nierenzelt auf dem Jungfernstieg über das Thema Nierengesundheit informieren. Dort wurden verschiedene Vorsorgeuntersuchungen (Blutzuckermessung, Blutdruckmessung, Ergometer-Check) kostenfrei angeboten. Besonders großen Zuspruch fand das Angebot der Halsschlagader-Schalluntersuchung – viele Passanten waren interessiert, diese Untersuchung auf Gefäßverkalkung durchführen zu lassen. Die Ergebnisse wurden natürlich von Fachärzten ausgewertet, die im Bedarfsfall auch längerer Beratungs- und Auswertungsgespräche führten.

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Schreibwettbewerb "Ja zum Leben!" zu Patientengeschichten

Wir möchten Sie gerne auf den Schreibwettbewerb „Ja zum Leben!“ von Aktion Meditech hinweisen und Sie herzlich um Unterstützung bitten, diese Initiative bei Ihren Mitgliedern bekannt zu machen.
 
Die Initiative Aktion Meditech (www.aktion-meditech.de <http://www.aktion-meditech.de> ) ruft Patienten auf, sich an einem Schreibwettbewerb unter dem Motto „Ja zum Leben!“ zu beteiligen. Die Autoren werden gebeten ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit ihrer Krankheit zu Papier zu bringen und zu schildern, wie die Therapie mit einer Medizintechnologie ihr Leben positiv verändert hat.
 
Das Ziel: Durch die Veröffentlichung der Texte sollen andere Betroffenen über die Erkrankungen informiert, Ängste genommen und gegebenenfalls auch zu einer Therapie motiviert werden.
 
Mitmachen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und Positives von seinen Erfahrungen mit einer Medizintechnologie berichten kann. Die Teilnehmer werden gebeten bis zum 31. Juli2010 ihre Geschichte (max. 3.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen) aufzuschreiben und als Worddokument an info@aktion-meditech.de zu schicken; wenn möglich mit authentischem Fotomaterial.
 
Mit einer Veröffentlichung werden die Texte prämiert, die Leser beziehungsweise andere Betroffene über das Krankheitsbild und mögliche Bewältigungsstrategien am einprägsamsten informieren, so dass diese hilfreiche Tipps bekommen, Mut fassen und Lebenslust zurück gewinnen können.
 
Berichte, die den formalen und inhaltlichen Anforderungen entsprechen, werden zunächst auf der Webseite www.aktion-meditech.de <http://www.aktion-meditech.de>  unter der Rubrik „Patienten berichten - Schreibwettbewerb“ eingestellt.
 
Alle Leser der Seite können per online-basierter Abstimmung ihre Stimme dem Autor geben, der sie ihrer Meinung nach am besten motiviert, Ängste nimmt und der nachvollziehbar seine Beweggründe für eine medizintechnologische Therapie beschrieben hat.
 
Die Abstimmungsphase beginnt am 15. August und endet am 15. September 2010. Die drei Beiträge, die die meisten Stimmen erhalten, werden sowohl im Newsletter der Aktion Meditech als auch auf der Webseite veröffentlicht.
 
Nähere Informationen erhalten Interessierte bei:

Aktion Meditech
Erik Thiel / Elena Neumann
www.aktion-meditech.de
E-Mail: info@aktion-meditech.de
Tel. 06123-70 57 -52
Fax 06123-70 57 -57
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
 

Schirmfrau Julia Klöckner (MdB) zum Tag der Organspende 2010

Die weiterhin niedrigen Organspendezahlen in Deutschland sind nicht weiter zu hinzunehmen und es muss gehandelt werden. Als Schirmfrau der Patientenstiftung AKTION NIERE fordere ich alle Beteiligten auf, die Organisation der Organentnahme grundlegend zu verbessern.

Dies soll mit 4 konkreten Schritten erfolgen:

1. Die gesetzlichen Vorgaben müssen erfüllt werden. Z. B. müssen Transplantationsbeauftragte in den Krankenhäusern ordentlich berufen werden, adäquat im Gesamtgefüge der Krankenhäuser verortet sein, die Unterstützung der Krankenhausleitung   und eine entsprechende Finanzierung sicher gestellt werden.

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Richtungsweisendes Urteil des Bundessozialgerichts zum Reha Sport

Bei den Kassen war es bislang gängige Praxis, den Reha-Sport nur noch zeitlich begrenzt - maximal 120 Stunden - zu fördern. Seit Juni gibt es ein neues, richtungsweisendes Urteil des Bundessozialgerichts. Es stellt klar, dass ein Rechtsanspruch des Versicherten auf ergänzende Leistungen zur medizinischen Rehabilitation - ohne zeitliche Begrenzung. Udo Kreissel, Koordinator Sport im BN-Bundesvorstand hat die neue Rechtssprechung kommentiert und freut sich für seine Mitpatienten. Folgend als Vorabveröffentlichung ein Artikel aus unserer Zeitschrift "DER NIERENPATIENT".

 

Endlich: Reha-Sport unbegrenzt!

Nach Jahren der Förderung des Reha-Sports durch die Krankenkassen wurde es gängige Praxis, nur noch eine zeitliche Limitierung auf maximal 120 Stunden zu bewilligen. VieleMitpatienten gaben ihre Bemühungen auf und ließen den Sport, mit einem zunehmenden Verlust der Leistungsfähigkeit, einfach sein. Es war schon schwierig genug, gegen den eigenen „Schweinehund" anzugehen - gleichzeitig gegen eine scheinbar übermächtige Bürokratie zu kämpfen, erschien Vielen aussichtslos.

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Kunstwettbewerb „Leben mit meiner Krankheit"

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Der Bundesverband Niere e.V. und der Verband Deutsche Nierenzentren e.V. haben in diesem Jahr erneut alle Patientinnen und Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz aufgerufen, sich am künstlerischen Wettbewerb zu beteiligen. Gesucht wurden Bilder unter dem Motto „Leben mit meiner Krankheit".


Kalender 2010

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