Vorsitz
Bereiche
Bereich 1 – Prävention | Behandlung
Bereich 2 – Lebensqualität | Rehabilitation
Bereich 3 – Organtransplantation | Qualitätssicherung
Bereich 4 – Soziales | Angehörige
Bereich 5 – Finanzen | Organisation | Netz
Kasse & Beauftragter besondere Angelegenheiten
Schirmherr
Die Zusammenarbeit mit dem politischen Schirmherrn ist auf einen regelmäßigen Dialog, die öffentliche Sichtbarmachung der Patientenperspektive sowie die Förderung des Austauschs zwischen Selbsthilfe, Politik und Gesundheitswesen ausgerichtet. Sie erfolgt ideell, transparent und unter Wahrung der jeweiligen Rollen und Zuständigkeiten.
Dr. Georg Kippels, MdB

Ihr Engagement verbessert bereits seit über 50 Jahren unmittelbar die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten. Sie vermitteln Wissen, schenken Orientierung, bieten Möglichkeiten des Austauschs, der Gemeinschaft und der Zugehörigkeit. All das ist in der Situation vieler Betroffener, die oft von Sorgen und offenen Fragen geprägt ist, von unschätzbarem Wert. Dafür möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen.
Mit großer Freude habe ich im Januar 2026 die Schirmherrschaft für den Bundesverband Niere e.V. als Nachfolger meiner geschätzten Kollegin Annette Widmann-Mauz, Staatssekretärin a.D., übernommen. Es ist mir eine Ehre und ein persönliches Anliegen, die wertvolle Arbeit des Bundesverbands Niere e.V. auf diese Weise zu unterstützen.
Anlässlich des Weltnierentages am 12. März 2026 rufen Sie dazu auf, der eigenen Nierengesundheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Diesem Aufruf möchte ich ausdrücklich unterstützen. Denn die chronische Nierenkrankheit ist sowohl Folge von als auch Risikofaktor für Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen. Das Bundesministerium für Gesundheit verfolgt in der Prävention einen ganzheitlichen Ansatz, der gemeinsame Risikofaktoren häufiger nichtübertragbarer Krankheiten – wie auch der chronischen Nierenkrankheit – adressiert. Was gut für die Nieren ist, ist auch gut für den ganzen Körper und umgekehrt.
Für Menschen mit endgradiger chronischer Nierenerkrankung ist eine Transplantation die sinnvollste Behandlungsform. Doch die Zahl der Organspenden in Deutschland ist weiterhin zu niedrig. Die Verbesserung der Situation der Personen, die auf eine Organspende dringend angewiesen sind, ist vor diesem Hintergrund weiterhin ein wichtiges gesundheitspolitisches Anliegen des Bundesministeriums für Gesundheit. Wir haben deshalb die Reform der Lebendorganspende auf den Weg gebracht, die insbesondere die Überkreuzlebendnierenspende ermöglichen und den Kreis von Spenderinnen und Spendern sowie Empfängerinnen und Empfängern bei einer Lebendnierenspende erweitern soll. Vor allem mehr hoch immunisierten Patientinnen und Patienten soll so ermöglicht werden, eine passende Spenderniere zu erhalten. Diese Reform ist ein wichtiger Schritt hin zu einer besseren Versorgung.
























